(„Wir diskutieren mit Ihnen nicht über persönlichen Geschmack.“)

Der Kunde ist König und wir machen, was er will. Oder lieber doch nicht? Kreative hassen es, wenn ihnen ins Handwerk gepfuscht wird und kaum vorstellbar, dass Monet oder Picasso, ihre Inspiration nach einem ”meine Frau fände ein warmes Rot viel hübscher“ nochmal für den Kunden angepasst hätten. 

Klar ist aber auch, dass sich der Kunde wohlfühlen muss, nicht nur, weil er bezahlt. Im Ergebnis führt das aber immer wieder dazu, dass Entwürfe ganz unsäglich zur Vorstandsreife verstümmeln. Ein Dilemma? Wie sollen wir damit umgehen? In einem spannenden Artikel von Tom Ewer fand ich diesen Vorschlag für Agentur AGBs (von ConversionXL)

„If we disagree about a design element, we have the discretion …“
(Sinngemäß: Im Zweifelsfall entscheidet die Agentur, was hübsch und passend ist.)

Kann, soll man das machen? Unverschämt oder eine gute Idee? Ich freue mich über jedes Feedback von Kunden und Kollegen.

^TK

Tom Ewer: „WE WILL NOT ARGUE OVER PERSONAL PREFERENCES. SERIOUSLY.“

If you’re not comfortable with following the data, and would rather go with your „gut feeling“ and personal design preferences, we’re not a good fit for you. Our contracts come with a clause: if we disagree about a design element, we have the discretion.

It’s not that we’re arrogant. Running tests and measuring real world use is humbling. Data teaches us that we are not as smart or intuitive as we’d like to think. We`ve learned a long time ago that opinions don’t make money …